"Bleibt in unserem wahren, reinen und lobenswerten Glauben und unserer Religion"

Die Ermahnungen Ferdinands I. an seine Söhne im Winter 1547

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.26.2025.1.6

Schlagwörter:

Ferdinand I., Maximilian II., fürstliche Erziehung, Erasmianismus, Schmalkaldischer Krieg

Abstract

Dieser Artikel untersucht die Umstände der Abfassung des Briefes von König Ferdinand I. an seine Söhne aus dem Jahr 1547, analysiert seine Bedeutung und präsentiert den Quellentext erstmals in ungarischer Sprache. Ferdinands vertraulicher Brief, der in einfachem Latein verfasst war, richtete sich nicht an ein zeitgenössisches oder zukünftiges öffentliches Publikum, sondern diente als moralischer Leitfaden für seine Söhne. In seinen Ermahnungen forderte Ferdinand die jungen Erzherzöge auf, sich an die in seinem Testament niedergelegten religiösen Richtlinien zu halten, und betonte vor allem die Standhaftigkeit im katholischen Glauben. Erzherzog Maximilian warf er anhand konkreter Vorkommnisse seine Unzulänglichkeiten vor. Ferdinands Sinn für ein verantwortungsbewusstes Königtum wird durch seine Anweisungen bezüglich der Behandlung der Armen veranschaulicht. Der persönliche Ton dieser Ermahnungen bietet einen einzigartigen Einblick in Ferdinands Maßstäbe und Erwartungen als Herrscher und wirft ein Licht auf seine Einschätzung seines ältesten Sohnes, des zukünftigen Kaisers Maximilian.

Downloads

Download-Daten sind nocht nicht verfügbar.

Autor/innen-Biografien

  • Barnabás Guitman, Pázmány Péter Catholic University

    Institut für Geschichte, Abteilung für Neuere Geschichte, Assistenzprofessor

  • Zoltán Ujj , Eötvös Loránd University

    Doktorandenschule für Geschichte

Veröffentlicht

2025-06-22

Zitationsvorschlag

Guitman, Barnabás, and Zoltán Ujj. 2025. “‘Bleibt in Unserem Wahren, Reinen Und Lobenswerten Glauben Und Unserer Religion’: Die Ermahnungen Ferdinands I. An Seine Söhne Im Winter 1547”. Kirchengeschichtlicher Rückblick 26 (1): 111-35. https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.26.2025.1.6.

Teilen

Plaudit