Die letzte Ölung, die reformierten Frauen auferlegt wurde

Bekenntnisriten des Sterbens in den Egodokumenten der transsilvanischen Gräfin Kata Bethlen aus dem 18. Jahrhundert

Autor/innen

  • Gergely Tamás Fazakas University of Debrecen image/svg+xml Autor/in https://orcid.org/0009-0003-1653-4648
    • Schreiben – Originalentwurf
    Konkurrierende Interessen

    Der Autor erklärt, dass im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Studie kein Interessenkonflikt besteht und dass weder finanzielle noch sonstige Interessenkonflikte die Forschungsergebnisse oder den Inhalt des Manuskripts beeinflusst haben.

  • Vera Bakonyi-Tánczos Übersetzer/in https://orcid.org/0009-0008-5901-2360
    • Schreiben - Überprüfung und Überarbeitung
    Konkurrierende Interessen

    Der Autor erklärt, dass im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Studie kein Interessenkonflikt besteht und dass weder finanzielle noch sonstige Interessenkonflikte die Forschungsergebnisse oder den Inhalt des Manuskripts beeinflusst haben.

DOI:

https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.26.2025.4.4

Schlagwörter:

Gräfin Kata Bethlen, Ego-Dokumente, Siebenbürgen im 18. Jahrhundert, Bemühungen um die Rekatholisierung, religiöse Sterberituale, Letzte Ölung

Abstract

Während der drei Jahrhunderte der „Langen Reformation“ zeigten sich Unterschiede in den religiösen Riten nicht nur bei Beerdigungen und beim Gedenken an die Verstorbenen; zahlreiche Beispiele aus verschiedenen Regionen Europas belegen zudem, dass das Sterbebett selbst zum Schauplatz religiöser Auseinandersetzungen wurde. Erhebliche Spannungen entstanden, wenn der im Sterbeprozess angewandte Ritus von den religiösen Traditionen des Sterbenden oder derer, die ihm die letzte Ehre erwiesen, abwich. Dies gilt insbesondere für die Letzte Ölung, insofern dieses katholische Sakrament sterbenden Protestanten gespendet wurde. In der vorliegenden Studie untersuche ich diese religiösen Spannungen, vor allem durch die Analyse der Ego-Dokumente der transsilvanischen Gräfin Kata Bethlen (1700–1759) aus dem 18. Jahrhundert. Ich vertrete die These, dass die wachsende Bedeutung, die den Ritualen des Sterbens beigemessen wurde, auch im Kontext der Machtpolitik und der kirchlichen Politik interpretiert werden kann und dass die zunehmende Prominenz konfessioneller Elemente teilweise im Lichte dieser Entwicklung verstanden werden kann.

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Autor/innen-Biografien

Literaturhinweise

Veröffentlicht

2026-03-31

Zitationsvorschlag

Fazakas, Gergely Tamás. 2026. „Die Letzte Ölung, Die Reformierten Frauen Auferlegt Wurde: Bekenntnisriten Des Sterbens in Den Egodokumenten Der Transsilvanischen Gräfin Kata Bethlen Aus Dem 18. Jahrhundert“. übersetzt von Vera Bakonyi-Tánczos. Kirchengeschichtliche Rundschau 26 (4): 67-87. https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.26.2025.4.4.

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