Vom Leben eines Pastors zur Familie von Borbála Molnár: Genealogische Verbindungen zwischen Sátoraljaújhely und Nagyzerind
DOI:
https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.26.2025.3.3Schlagwörter:
Reformierte Pastorin, Borbála Molnár, Nagyzerind, Familiengeschichte, Zemplén, niedriger AdelAbstract
Die Erforschung des Lebens eines reformierten Pastors kann eine Vielzahl genealogischer und familiärer Erkenntnisse liefern. In einigen Fällen stammt die Person aus einer Aaronischen Linie und gründet eine geistliche Familie, in anderen Fällen bleibt die pastorale Laufbahn einzigartig oder endet mit dieser Generation. János Molnár, der von 1798 bis 1829 in Nagyzerind im Kreis Arad tätig war, ist ein solches Beispiel. Sein gebräuchlicher Name stellt Forscher vor erhebliche Herausforderungen, und allein seine Abstammung unterscheidet ihn nicht von anderen Pastoren mit ähnlichen Namen. Dennoch verdient sein Leben aufgrund seiner Verbindungen zu namhaften Familienmitgliedern – Geschwistern, Schwiegersöhnen oder Nachkommen in weiblicher Linie – nähere Aufmerksamkeit, nicht nur als Pastor, sondern auch als Privatperson, die das Schicksal seiner Verwandten mitgeprägt hat.
Diese Studie untersucht nicht nur die Herkunft und die direkten Nachkommen von Pastor János Molnár, sondern auch die Biografie und die familiären Beziehungen seiner Schwester, der Dichterin Borbála Molnár. Dies ist besonders wichtig, da in den letzten zwei Jahrhunderten zahlreiche unbegründete oder später widerlegte Behauptungen über die Dichterin – die oft mit Sátoraljaújhely in Verbindung gebracht wird –, ihre Herkunft und wichtige Ereignisse in ihrem Leben aufgetaucht sind. Neben der erneuten Betrachtung der Sekundärliteratur versucht dieser Beitrag, so weit wie möglich auf Primärquellen zurückzugreifen, wobei die Bedeutung einer kritischen Herangehensweise und die Unterscheidung zwischen Fakten und Hypothesen hervorgehoben werden.
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