Küzdelem a lelkiismereti és vallásszabadságért – Az Egervári-mozgalom rendezési erőfeszítései 1977 első felében
DOI:
https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.22.2021.3.11Abstract
Diese Studie befasst sich mit einer turbulenten Phase in der Geschichte der ungarischen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In den Jahren 1975/76 entwickelte sich innerhalb der Kirche eine Protestbewegung gegen die amtierende Führung, die sich auf ganz Ungarn ausbreitete. Die Protestierenden warfen den Führungskräften vor, grundlegende Glaubensprinzipien der Adventisten zu missachten, und wurden infolgedessen bald aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Es gab auch viele, die die Kirche freiwillig verließen, um ihren Standpunkt deutlich zu machen. Die Zahl der Anhänger der Bewegung stieg bald auf tausend an, was angesichts einer Gesamtmitgliederzahl der Kirche von etwa fünftausend recht bedeutend ist. Nachdem sie aus der Kirche gedrängt und in den Untergrund gezwungen worden waren, unternahmen die Protestierenden mehrere Versuche, ihren Fall zu klären. Ein solcher Schritt war, dass sie sich 1977 an den adventistischen Leiter Gáspár Lovas in der Tschechoslowakei wandten, um der Slowakischen Union beitreten zu können. Die Leiter der Ungarischen Union ergriffen sofort Maßnahmen, um dies zu verhindern, sodass der Aufnahmeantrag der Gruppe abgelehnt wurde. Als nächsten Schritt wandten sie sich wegen wiederholter Schikanen durch die Behörden an Parteichef János Kádár. Sie beriefen sich auf den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR), der seit 1976 in Kraft war, und argumentierten, dass die ungarischen Nazarener schließlich 1977 die staatliche Anerkennung als Glaubensgemeinschaft erlangt hätten. Dennoch war der Fall der Egervári-Gruppe während des Kádár-Regimes nicht geklärt worden.
Downloads
Downloads
Veröffentlicht
Ausgabe
Rubrik
Kategorien
Lizenz

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
Der/die Autor(en) behalten sich das Urheberrecht an ihrem Werk vor.
Die Kirchengeschichtliche Rundschau schränkt die Rechte der Autoren nicht ein, ihre Manuskripte oder Manuskriptversionen auf Preprint-Servern oder anderen Hostings zu veröffentlichen. Dies gilt generell für die folgenden Formate.
- Eingereichte Version
- Angenommene Version (Manuskript vom Autor angenommen)
- Veröffentlichte Version (Version of Record)