Zum Seitenanfang
Kirchengeschichtlicher Rückblick
Ut Christus ecclesiam suam... redigat inconcordiam piam et perpetuam

Gedenken an István Szegedi Kis (1505–1572) anlässlich seines 450. Todestages

Autor/innen

Antal Miskei

Dateien

PDF (Ungarisch)

Abstract

István Szegedi Kis war der Erste, der die Lehren der auf dem Helvetischen Bekenntnis basierenden Theologie in Ungarn systematisierte. Nach seinem Studium an der Universität Wittenberg kehrte er nach Ungarn zurück, wo er zunächst als Lehrer tätig war und eine Schule leitete, bevor er 1554 Pastor in Laskó (Lug) und 1558 in Kálmáncsa wurde. Zwischen 1561 und 1563 wurde er von den Türken gefangen gehalten. Gemäß dem Willen der Osmanen verbrachte er die letzten zehn Jahre seines Lebens in Ráckeve, wo er als Prediger und Superintendent des Unteren Donau-Kirchbezirks tätig war. Anfangs schloss er sich der Wittenberger Schule an, doch in der zweiten Hälfte der 1550er Jahre war er mit ziemlicher Sicherheit Anhänger der Helvetischen Konfession. Seine in Latein verfassten theologischen Werke wurden nach seinem Tod im Ausland veröffentlicht, wodurch er in ganz Europa bekannt wurde. Einige seiner ungarischen Psalmübersetzungen und Gedichte sind ebenfalls erhalten geblieben. Seine Biografie wurde von seinem Schüler Máté Skarica in Latein verfasst, der auch ein Porträt seines Meisters zeichnete.

PDF (Ungarisch)

Literaturhinweise

Downloads

Download-Daten sind nocht nicht verfügbar.

Angaben zum Artikel

Plaudit

Am häufigsten gelesenen Artikel dieser/dieses Autor/in