„Jüdische (Meister-)Mannschaft“,

Während der Zeit der antijüdischen Gesetze?

Autor/innen

  • Iván Balog University of Szeged image/svg+xml Autor/in
    • Schreiben – Originalentwurf
    Konkurrierende Interessen

    Der Autor erklärt, dass im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Studie kein Interessenkonflikt besteht und dass weder finanzielle noch sonstige Interessenkonflikte die Forschungsergebnisse oder den Inhalt des Manuskripts beeinflusst haben.

DOI:

https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.2023.2.8

Schlagwörter:

Selbstdefinition und Definition durch andere, nichtjüdischer Jude, Wachablösung, Hofjude, Kollaboration

Abstract

In diesem Beitrag möchte ich folgende Fragen beantworten: 1. Wie konnte der Weiss Manfréd Fußballverein (im Folgenden: WMFC) aus Csepel während des Zweiten Weltkriegs, als die antijüdischen Gesetze in Kraft waren, zweimal (!) in Folge, nämlich 1941–42 und 1942–43, die ungarische Meisterschaft gewinnen? In diesem Zusammenhang: Wie konnte die Fußballmannschaft von Csepel sechs Tage vor dem deutschen Einmarsch in Ungarn am 13. März 1944 ein Meisterschaftsspiel im Adolf-Hitler-Sportkomplex in Novi Sad bestreiten? 2. Galt der Fußballverein Csepel in dieser Zeit als „jüdische Mannschaft“ und war er Opfer antisemitischer Angriffe – insbesondere im Vergleich zu anderen „jüdischen“ (oder als jüdisch wahrgenommenen) Mannschaften?

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Autor/innen-Biografie

  • Iván Balog, University of Szeged

    Dr. habil., außerordentlicher Professor, Universität Szeged, Fakultät für Geisteswissenschaften (BTK), Lehrstuhl für Soziologie.

Veröffentlicht

2023-06-07

Konferenzband

Rubrik

Studien

Kategorien

Zitationsvorschlag

Balog, Iván. 2023. „‚Jüdische (Meister-)Mannschaft‘,: Während Der Zeit Der antijüdischen Gesetze?“. Kirchengeschichtliche Rundschau 24 (2): 102-17. https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.2023.2.8.

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