„Er redet Unsinn.“ Mindszentys Beerdigung im Lichte der Akten der Staatssicherheit
DOI:
https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.22.2021.3.18Abstract
Die Nachricht vom Tod von Kardinal József Mindszenty am 6. Mai 1975 verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der ganzen Welt. Für die Beamten der ungarischen Staatssicherheit bedeutete dies eine weitere Aufgabe. Sie mussten dokumentieren, wann und wo die Beisetzung des Kardinals stattfinden würde, wer daran teilnehmen und im Namen der Kirche eine Trauerrede halten würde. Außerdem mussten sie festhalten, welche neuen Herausforderungen sich daraus für die Führung des Parteistaats und die von ihr kontrollierte politische Polizei ergaben.
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