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Kirchengeschichtlicher Rückblick
Ut Christus ecclesiam suam... redigat inconcordiam piam et perpetuam

Die Beziehungen zwischen György Martonfalvi Tóth und Sámuel Köleséri sen. im Lichte der zu ihrem Tod zusammengestellten Gedichtsammlungen

Autor/innen

Anna Posta

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Abstract

Diese Arbeit konzentriert sich auf die Elegien-Sammlungen, die den Tod der beiden Kindheitsfreunde Sámuel Köleséri Sr. und György Martonfalvi Tóth betrauern. Auf der Grundlage der aus den Elegien gewonnenen Informationen versuche ich, den mikrosozialen Kontext zu skizzieren, der diese beiden prominenten Persönlichkeiten der intellektuellen Szene Debrecens im 17. Jahrhundert (Samuel Köleséri Sr. und György Martonfalvi Tóth) umgab. Bei der Analyse der Elegien-Sammlungen stehen mehrere Textgruppen zur Verfügung, um die privaten Beziehungen der Verstorbenen zu untersuchen. Neben den lateinischen Elegien und ihren Signaturen sind auch die lateinischen Vorworte und ungarischen poetischen Klagelieder, die die Dokumente begleiten, in dieser Hinsicht sehr aufschlussreich. Die Stimme von Familienmitgliedern, Freunden aus der Kindheit, Schulkameraden, engen Bekannten, Kollegen, Schülern und Gönnern der Verstorbenen kommt in den Gedichten zum Ausdruck und liefert einige neue Informationen und Daten über die familiären Beziehungen, äußeren und inneren Merkmale, biografischen Daten, Umstände und Todesursachen dieser beiden Männer. Darüber hinaus befasst sich die Studie auch mit der poetisch-rhetorischen Form und den Besonderheiten der Gedichte sowie mit den thematischen Ausdrücken in der Charakterisierung der Verstorbenen und weist dabei auf Übereinstimmungen oder Abweichungen von den in früheren literarischen Analysen festgestellten Besonderheiten hin.

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