Erwachsenenbildung und das Szabad Lyceum in einer Stadt in Bácska zur Zeit des Dualismus
Die Rolle katholischer Organisationen bei der Gründung der „Szabad Lyceum“-Vereinigungen
DOI:
https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.2023.3.5Schlagwörter:
Katholischer Junggesellenverein, Erwachsenenbildung, Kirchengeschichte der Dualismus-ÄraAbstract
Die Organisation der „Szabad Lyceum“-Vereinigungen steht selten in Verbindung mit katholischen Organisationen. Doch gibt es in Bácska eine Stadt, Baja, die beispielhaft zeigt, wie es einem lokalen katholischen Junggesellenverein gelungen ist, sich der nationalen Bewegung anzuschließen. Lehrer des örtlichen Zisterzienser-Gymnasiums und der Lehrerbildungsanstalt waren von Anfang an als Referenten bei den Bildungsvorträgen beteiligt. Jahr für Jahr wuchs nicht nur das Publikum, sondern auch die Zahl der Vereine und Schulen, die ebenfalls Vorträge unter der Schirmherrschaft des Lyzeums veranstalteten. Zwar wurde kein Verein gegründet, doch wurde 1912 von verschiedenen Organisationen das „Bajai Szabadliceális Bizottság“ (Komitee des Szabad-Lyzeums von Baja) ins Leben gerufen, das zwei Jahre später seine Tätigkeit als Verein fortsetzte. Vorsitzender beider Gremien war Dr. Adolf Werner, der Direktor des Gymnasiums. Nach seinem Wegzug aus Baja wurde seine Arbeit von seinem Nachfolger, Menyhért Kürti, übernommen. Die beliebte Vortragsreihe wurde zwischen den beiden Weltkriegen fortgesetzt.
Downloads
Downloads
Veröffentlicht
Konferenzband
Rubrik
Lizenz

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
Der/die Autor(en) behalten sich das Urheberrecht an ihrem Werk vor.
Die Kirchengeschichtliche Rundschau schränkt die Rechte der Autoren nicht ein, ihre Manuskripte oder Manuskriptversionen auf Preprint-Servern oder anderen Hostings zu veröffentlichen. Dies gilt generell für die folgenden Formate.
- Eingereichte Version
- Angenommene Version (Manuskript vom Autor angenommen)
- Veröffentlichte Version (Version of Record)