Egy különös találkozó olvasatai. Adalékok a Pap László-ügyhöz

Autor/innen

  • Réka Kiss Autor/in

    DOI:

    https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.22.2021.3.12

    Abstract

    In meiner Studie befasse ich mich mit einer mikrohistorischen Episode der kirchenpolitischen Manöver des sozialistischen Staates in Ungarn aus der Zeit der Repressalien nach der Revolution von 1956. Im Mittelpunkt stand der international anerkannte Vizebischof und Dekan der Reformierten Theologischen Akademie in Budapest, László Pap. In der Kádár-Ära wurde er wegen seiner führenden Rolle in der Reformbewegung der Reformierten Kirche unrechtmäßig seiner Ämter enthoben und zu innerem Exil verurteilt. Er war Mitglied des Widerstands gewesen und hatte sich während des Zweiten Weltkriegs an der Rettung von Verfolgten beteiligt. Im Rahmen dieser Tätigkeit baute er sehr enge Beziehungen zum Ökumenischen Rat der Kirchen auf. Daher wurde sein Schicksal von der internationalen kirchlichen Diplomatie aufmerksam verfolgt. Daher war es für die kommunistische Partei und die kirchlichen Führer im Inland ein sehr heikles Problem, seine Situation zu lösen. In meiner Studie vergleiche ich die Berichte unabhängiger Quellen über ein geheimes Treffen im Jahr 1961, bei dem versucht wurde, Paps unrechtmäßige Situation zu regeln. Darunter befinden sich eine englische Zusammenfassung, die auf konspirative Weise an Willem A. Visser’t Hooft, den Exekutivsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, gesendet wurde, sowie Agentenberichte, die für die ungarische Geheimpolizei erstellt wurden. Diese Dokumente geben Einblick in die Manipulationen der Kirchenpolitik des Einparteienstaates sowie in die unterschiedlichen Strategien des Widerstands und der Anpassung.

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    Veröffentlicht

    2021-09-08

    Zitationsvorschlag

    Kiss, Réka. 2021. „Egy különös találkozó Olvasatai. Adalékok a Pap László-ügyhöz“. Kirchengeschichtliche Rundschau 22 (3): 95-104. https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.22.2021.3.12.

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