Modus vivendi Moszkvával? Az 1945. évi Flynn-misszió helye XII. Piusz keleti politikájában
DOI:
https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.22.2021.3.7Abstract
Eine der offenen Fragen in der Geschichtsschreibung über die Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Kreml nach dem Zweiten Weltkrieg ist, ob der bilaterale Dialog und das Zustandekommen einer Einigung durch die Zurückhaltung und die antikommunistischen Grundsätze von Papst Pius XII. verhindert wurden oder vielmehr durch die Zurückhaltung der Sowjetunion. Auf der Grundlage neu erschlossener vatikanischer Quellen untersucht der Beitrag die Mission von Edward J. Flynn, einem amerikanischen Politiker der Demokratischen Partei, der im Februar und März 1945 versuchte, zwischen den beiden Parteien zu vermitteln. Nach einem kurzen Überblick über die Bewertung der Flynn-Mission in der wissenschaftlichen Literatur skizziert der Beitrag zunächst den Verlauf der Ereignisse und bewertet anschließend die Ziele und Perspektiven der beteiligten Akteure. Es kommt zu dem Schluss, dass Moskau zwar bestrebt war, die Beziehungen zwischen den lokalen Kirchen und Rom zu lockern, und der Heilige Stuhl die Garantie der Religionsfreiheit zur Bedingung für Verhandlungen machte, Pius XII. jedoch weiterhin den Kontakt suchte und bereit war, einen apostolischen Visitator in die von der Sowjetunion besetzten Gebiete zu entsenden, um Informationen über die Lage der katholischen Kirche dort zu sammeln.
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