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Kirchengeschichtlicher Rückblick
Ut Christus ecclesiam suam... redigat inconcordiam piam et perpetuam

Die vergessene Geschichte der "Bimbó-Straße"

Autor/innen

Balázs Wintermantel

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Abstract

Das Leben des Missionsunterausschusses "Guter Hirte" des Generalkonvents der Ungarischen Reformierten Kirche, der "Stiftung Guter Hirte" der Ungarischen Evangelischen Kirchen und der Ungarischen Föderation der Internationalen Hebräischen Christlichen Allianz waren durch die Person ihres Leiters, József Éliás, miteinander verflochten, und auch deshalb, weil sie ein halbes Jahrzehnt lang im selben Gebäude untergebracht waren: der Villa in der Bimbó-Straße 51, Budapest, Rózsadomb.
Die turbulente Geschichte des Gebäudes und die wechselnden Besitzer veranschaulichen den Kampf eines Landes, das bis zum Ende in den Weltkrieg hineingetrieben wurde, den Aufschwung des kirchlichen Lebens in der Nachkriegszeit und die Versteifung der kirchlichen Haltung in der Nachkriegszeit, als das kommunistische Regime an Boden gewann. Nach dem Ende des Kommunismus in Ungarn erfüllten die Reparationen im kirchlichen Leben nicht den Zweck, den diejenigen, die das Gesetz erlassen hatten, beabsichtigt hatten (oder nicht erfüllen konnten), aber sie trugen zum Funktionieren der historischen Kirchen bei.
Unter den kirchengeschichtlichen Studien ist es selten, dass die Geschichte eines bestimmten Gebäudes dargestellt wird, was ich in meiner Arbeit zu tun versuche. Die Ortsgeschichte, die die Ereignisse von 1916-2016, vor allem aber die von 1945-1952 detailliert beschreibt, wird durch kommentierte Quellen von 33 bisher unveröffentlichten Dokumenten aus drei kirchlichen Archiven und privaten Sammlungen ergänzt, die das Ergebnis meiner eigenen mehrjährigen Forschungen sind und nahezu vollständige Hintergrundinformationen zu den in diesem Überblick nicht behandelten Themen liefern.

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Literaturhinweise

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