Die Macht- und Konfessionskämpfe in Oberungarn Mitte des 17. Jahrhunderts im Lichte einer ungewöhnlichen Immobilientransaktion:
Die Schenkung des Königshauses in Kassa an die Jesuiten und die Verlegung des Sitzes des Oberhauptes von Oberungarn
DOI:
https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.2023.3.2Schlagwörter:
Košice, Königshaus, JesuitenAbstract
Die Studie befasst sich mit der Schenkung des Königshauses von Kassa an den Jesuitenorden und stellt dabei die ihr vorausgehenden alternativen Überlegungen, den Weg zur Erweiterung und Übergabe des Gebäudes sowie die politisch-konfessionellen Konflikte im Zusammenhang mit dieser Transaktion dar. Die Übernahme des Gebäudes stellte einen Meilenstein auf dem Weg zu einem Kolleg mit größerer institutioneller Autonomie für die Jesuiten dar, die Anfang der 1650er Jahre noch im Residenzformat tätig waren. Die königliche Schenkung bedeutete auch die Verlegung des Sitzes des königlichen Generalkapitäns in Oberungarn, was in der Literatur oft vergessen wird, sowie den Kauf des Bornemissza-Hauses zu diesem Zweck.
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