Porträts eines Prälaten des 20. Jahrhunderts: József Grősz
DOI:
https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.2023.1.3Schlagwörter:
József Grősz, Erinnerung, Fotografie, Film, Skulptur, Malerei, TonaufnahmeAbstract
Ziel dieser Studie war es, die Person von József Grősz, Erzbischof von Kalocsa-Bács (1943–1961), nicht anhand schriftlicher Quellen, sondern unter Verwendung anderer uns zur Verfügung stehender Quellen (Gemälde, Fotografien, Film- und Tonaufnahmen sowie Statuen) zu untersuchen. Wir werden zudem untersuchen, inwieweit Erzbischof Grősz Teil des Gedenkkanons ist und wie sich dessen Charakter beschreiben lässt. Unser Ziel ist es, ein Porträt von Erzbischof Grősz aus einer möglichst breiten und vielfältigen Perspektive zu erstellen, das einem Verständnis der realen Person, des realen Prälaten und des realen Menschen so nahe wie möglich kommt, ergänzt durch ein Verständnis des Gedenkzwecks der Heiligsprechung. Zu diesem Zweck haben wir auf die oben aufgeführten Quellen zurückgegriffen, die Historiker in ihrer wissenschaftlichen Forschung und Arbeit vielleicht nicht, nur teilweise oder gar nicht untersuchen würden. Um diese Quellen jedoch in den richtigen Kontext zu stellen, werden auch der Werdegang, die Berufung und das Wirken von József Grősz kurz skizziert. Im nächsten Teil unserer Arbeit werden wir die oben genannten Quellenarten analysieren und die Schlussfolgerungen ziehen, die wir daraus ziehen können.
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