Rendszerváltás és egyházak – alulnézetben

Autor/innen

  • Máté Gárdonyi Autor/in

    DOI:

    https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.22.2021.3.8

    Abstract

    Der Systemwechsel von 1989 bis 1990 führte zu einer günstigen Lage für die Religionsgemeinschaften in Ungarn. Der Staat übte keine strenge Kontrolle und Lenkung mehr über die Kirchen aus, es eröffneten sich neue Möglichkeiten für soziale Aktivitäten, und die traditionellen Kirchen erhielten den Großteil ihres Immobilienbesitzes zurück, der ihnen nach dem Zweiten Weltkrieg vom kommunistischen Staat enteignet worden war. Diese Veränderungen waren auch in Siófok spürbar, einer relativ kleinen Stadt und Sommerfrische am Plattensee. Auch in den letzten Jahren des Kommunismus wurden Kirchen gebaut, was die offensichtlich fehlende Wohlwollen des Staates verdeutlichte. Zunächst wurde in Siófok eine Synagoge für Gäste aus dem Ausland errichtet, gefolgt von einer lutherischen Kirche, die mit Unterstützung einer Partnerstadt in Finnland gebaut wurde. Zu Beginn der neuen Ära erhielten die katholische und die reformierte Kirche im Rahmen des Restitutionsprozesses neue Gebäude; später ließen sich Franziskanerinnen in der Stadt nieder, und Nichtregierungsorganisationen – wie die Pfadfinderbewegung und der Ungarische Hilfsdienst des Malteserordens – nahmen ihre Aktivitäten in Verbindung mit einigen der Kirchen auf. Der vorliegende Beitrag stellt den Prozess einer neuen kirchlichen Inkulturation auf der Grundlage der entsprechenden Dokumente dar, die in den Archiven der örtlichen Religionsgemeinschaften aufbewahrt werden.

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    Veröffentlicht

    2021-09-08

    Zitationsvorschlag

    Gárdonyi, Máté. 2021. „Rendszerváltás és egyházak – alulnézetben“. Kirchengeschichtliche Rundschau 22 (3): 55-65. https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.22.2021.3.8.

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