Titelblatt von James D. Doepp. Motto: "Damit Christus seine Kirche in heilige und ewige Eintracht bringt." (Philip Melanchton)
Erster Band: 2000. Erscheinungsweise: 2 Ausgaben pro Jahr (2000-2007), 4 Ausgaben pro Jahr (ab 2008), 400 Exemplare pro Ausgabe; und im Internet: https://egyhaztortenetiszemle.hu Die Kirchengeschichtliche Rückblick kann bei der Redaktion bestellt werden. Publikationsbereich: Kirchengeschichte, Religionsgeschichte, Geschichte der kirchlichen Institutionen und Personen, Geschichte der Religiosität, ungarische und universelle Geschichte der Beziehungen zwischen Kirche und Staat in verschiedenen Epochen. Die Kirchengeschichtlicher Rückblick nimmt keine Doppelveröffentlichungen an. Veröffentlichungen: Studien, Bulletins, Dokumente, vom Lehrstuhl, Kalender, Rezensionen, Berichte, Diskussionen. Rezensionen: Veröffentlichungen im Rahmen der Publikation sind unter der Adresse der Redaktion willkommen.
Kirchengeschichtliche Rückblick CrossRef DOI-Registrierungsnummer 10.54231 wird ab Ausgabe 2021/4 verwendet.
Szűcs, Tamás. 2025. „Religion, Schutz Des Kulturerbes Und Moderne Nationenbildung in Der Islamischen Welt 1972-2000“. Kirchengeschichtlicher Rückblick 25 (3): 57-83. https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.2024.3.3.
Die Verbindung zwischen dem Islam und dem Schutz des Weltkulturerbes ist seit der Sprengung der Bamiyan-Buddhas durch die Taliban im März 2001 ein weltweites Thema. In diesem Artikel wollen wir die Frage beantworten, wie die Beziehung zwischen dem Schutz des Weltkulturerbes und dem Islam ihren Weg nach Bamiyan fand und welche Dynamik die Beziehung zwischen der islamischen Religion und Kultur und dem weltweiten Schutz des Kulturerbes bestimmt. Anhand einer quantitativen und qualitativen Analyse können wir feststellen, dass die Einstellung zum Schutz des Kulturerbes und zum Welterbesystem in der islamischen Welt alles andere als einheitlich war. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gab es eine deutlich negative Korrelation zwischen dem Islam als identitätsstiftende politische Kraft und der Konformität mit den Standards des Welterbe-Schutzes. Die Länder, die im Welterbe-System gut abschnitten, waren diejenigen mit einem stabilen säkularen System. Und diese Länder haben eindeutig ihre eigene Welterbe-Darstellung auf der Grundlage westlicher, orientalistischer Narrative geschaffen, in der sie der islamischen Religion und Kultur keinen Platz eingeräumt haben.
Szűcs, Tamás. 2025. „Religion, Schutz Des Kulturerbes Und Moderne Nationenbildung in Der Islamischen Welt 1972-2000“. Kirchengeschichtlicher Rückblick 25 (3): 57-83. https://doi.org/10.54231/ETSZEMLE.2024.3.3.
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