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Kirchengeschichtlicher Rückblick
Ut Christus ecclesiam suam... redigat inconcordiam piam et perpetuam

Die Formen der Verzinsung und Anlage der Gemeindefonds und Stiftungen der ehemaligen reformierten Diözese Máramaros-Ugocsa (1840–1918)

Autor/innen

Pál Zsolt Becske

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Abstract

In meiner Studie versuche ich, die Formen der Zinsen und Investitionen der Gemeindefonds und Stiftungen der ehemaligen reformierten Diözese Máramaros-Ugocsa zwischen 1840 und 1918 vorzustellen. Auf der Grundlage einer Analyse von bisher noch nicht veröffentlichten und/oder aufbereiteten Archivquellen lässt sich sagen, dass es im Untersuchungszeitraum eine Reihe unterschiedlicher Möglichkeiten gab, das Aktienkapital in der historischen Diözese zu kapitalisieren. Eine der häufigsten Anlageformen war die Platzierung des Aktienkapitals in Finanzinstituten. Die Banken, Kreditgenossenschaften usw. zahlten auf das als Spareinlage gehaltene oder in Aktien investierte Kapital Zinsen in Höhe von 4 bis 5 % p. a. Außerdem war es auch sehr üblich, das Kapital von Fonds und Stiftungen verzinslich anzulegen. Die für Kreditgeschäfte unterschiedlicher Höhe verwendeten Zinssätze waren meist variabel und weit gefächert. Obwohl nicht üblich, gab es mehrere Fälle, in denen das Stiftungsvermögen gegen Zinsen von der reformierten Gemeinde in Immobilien investiert wurde. In mehreren Fällen wurden die jährlichen Erträge der Stiftungen mangels einer Übertragung des ordentlichen Vermögens von den Stiftern selbst gezahlt. Darüber hinaus entstand während des Ersten Weltkriegs (1914–1918) eine weitere Form der Verzinsung von Aktienkapital, nämlich die Anlage des Stiftungsvermögens in Kriegsanleihen. Viele Pfarreien der Diözese nutzten diese scheinbar günstige finanzielle Gelegenheit und investierten das Kapital der von ihnen verwalteten Fonds und Stiftungen in Anleihen. Die in Kriegsanleihen investierten Beträge wurden jedoch nach dem Weltkrieg entwertet.

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